AAS 29 (1937), p. 167

eines wahren Friedens zwischen Kirche und Staat in Deutschland.
Wenn aber — ohne Unsere Schuld — der Friede nicht sein soll, dann
wird die Kirche Gottes ihre Rechte und Freiheiten verteidigen im Namen
des Allmächtigen, dessen Arm auch heute nicht verkürzt ist. Im Vertrauen
auf Ihn <( hören wir nicht auf, zu beten und zu rufen » (Coloss.
1, 9) für euch, die Kinder der Kirche, dass die Tage der Trübsal abgekürzt
und ihr treu erfunden werdet am Tage der Prüfung; und auch für
die Verf olger und Bedränger : der Vater alles Lichtes und aller Erbarmung
möge ihnen eine Damaskusstunde der Erkenntnis schenken, für
sich und all die vielen, die mit ihnen geirrt haben und irren.
Mit diesem Flehgebet im ELerzen und auf den Lippen erteilen Wir
als Unterpfand göttlicher Hilfe, als Beistand in Euren schweren und
verantwortungsvollen Erschliessungen, als Stärkung im Kampf, als
Trost im Leid Euch, den bischöflichen Hirten Eures treuen Volkes, den
Priestern und Ordensleuten, den Laienaposteln der Katholischen Aktion
und allen, allen Euren Diözesanen — nicht zuletzt den Kranken und
Gefangenen — in väterlicher Liebe den Apostolischen Segen.
Gegeben im Vatikan, am Passionssonntag, den 14. März 1937.

PIUS PP. XI.

Text from the OCR of the Vatican scan; reading errors may remain. Page in the scan (PDF)

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