AAS 29 (1937), p. 150
Gott bezieht » (Hebr. 5,1), müssen darüber wachen, dass solche verderblichen
Irrtümer, denen noch verderblichere Praktiken auf dem Fusse
zu folgen pflegen, innerhalb der Gläubigen nicht Boden fassen. Ihre
lieilige Amtspflicht ist es, soviel an ihnen liegt, alles zu tun, damit die
<5ebote Gottes als verpflichtende Grundlage des sittlich geordneten privaten
und öffentlichen Lebens geachtet und befolgt Averden; dass die
Majestätsrechte Gottes, der Name und das Wort Gottes nicht verunehrt
werden (Tit. 2, 5); dass die Gotteslästerungen — in W ort und SchriftT
und Bild, zeitweise zahlreich wie der Sand am Meere — zum Schweigen
gebracht werden; dass dem trotzenden Prometheusgeist der Gottesverneiner,
Gottes Verächter und Gotteshasser gegenüber das Sühnegebet der
Gläubigen nie erlahme, das wie Rauch werk Stunde um Stunde zum
Allerhöchsten emporsteigt und Seine strafende Hand aufhält.
Wir danken Euch, Ehrwürdige Brüder, Euren Priestern und all den
Gläubigen, die in der Verteidigung der Majestätsrechte Gottes gegen
ein angriffslüsternes, von einflussreicher Seite leider vielfach begünstigtes
Neuheidentum ihre Christenpflicht erfüllt haben und erfüllen. Dieser
Dank ist doppelt innig und mit anerkennender Bewunderung für
diejenigen verknüpft, die in Ausübung dieser ihrer Pflicht gewürdigt
wurden, um Gottes willen irdische t>pfer und irdisches Leid auf sich
nehmen zu dürfen.
(Reiner Christus glaube)
Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht
erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus. « Niemand
kennt den Sohn ausser dem Vater, und niemand kennt den Vater
ausser dem Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will » (Matth. 11, 27).
« Das ist das ewige Leben, dass sie Dich erkennen, den allein wahren
Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus » (Joh. 17, 3). Es darf
also niemand sagen : Ich bin gottgläubig, das ist mir Religion genug.
Des Heilands Wort hat für Ausflüchte dieser Art keinen Platz. « Wer
den Sohn leugnet, hat auch nicht den Vater; wer den Sohn bekennt, hat
auch den Vater » (1 Joh. 2, 23).
In Jesus Christus, dem inenschgewordenen Gottessohn, ist die Fülle
der göttlichen Offenbarung erschienen. « Auf vielerlei Art und in
verschiedenen Formen hat Gott einst zu den Vätern durch die Propheten
gesprochen. In der Fülle der Zeiten hat Er zu uns durch den Sohn
geredet » (Hebr. 1, 1 f.). Die heiligen Bücher des Alten Bundes sind
ganz Gottes Wort, ein organischer Teil Seiner Offenbarung. Der stufenweisen
Entfaltung der Offenbarung entsprechend liegt auf ihnen noch
Irrtümer, denen noch verderblichere Praktiken auf dem Fusse
zu folgen pflegen, innerhalb der Gläubigen nicht Boden fassen. Ihre
lieilige Amtspflicht ist es, soviel an ihnen liegt, alles zu tun, damit die
<5ebote Gottes als verpflichtende Grundlage des sittlich geordneten privaten
und öffentlichen Lebens geachtet und befolgt Averden; dass die
Majestätsrechte Gottes, der Name und das Wort Gottes nicht verunehrt
werden (Tit. 2, 5); dass die Gotteslästerungen — in W ort und SchriftT
und Bild, zeitweise zahlreich wie der Sand am Meere — zum Schweigen
gebracht werden; dass dem trotzenden Prometheusgeist der Gottesverneiner,
Gottes Verächter und Gotteshasser gegenüber das Sühnegebet der
Gläubigen nie erlahme, das wie Rauch werk Stunde um Stunde zum
Allerhöchsten emporsteigt und Seine strafende Hand aufhält.
Wir danken Euch, Ehrwürdige Brüder, Euren Priestern und all den
Gläubigen, die in der Verteidigung der Majestätsrechte Gottes gegen
ein angriffslüsternes, von einflussreicher Seite leider vielfach begünstigtes
Neuheidentum ihre Christenpflicht erfüllt haben und erfüllen. Dieser
Dank ist doppelt innig und mit anerkennender Bewunderung für
diejenigen verknüpft, die in Ausübung dieser ihrer Pflicht gewürdigt
wurden, um Gottes willen irdische t>pfer und irdisches Leid auf sich
nehmen zu dürfen.
(Reiner Christus glaube)
Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht
erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus. « Niemand
kennt den Sohn ausser dem Vater, und niemand kennt den Vater
ausser dem Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will » (Matth. 11, 27).
« Das ist das ewige Leben, dass sie Dich erkennen, den allein wahren
Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus » (Joh. 17, 3). Es darf
also niemand sagen : Ich bin gottgläubig, das ist mir Religion genug.
Des Heilands Wort hat für Ausflüchte dieser Art keinen Platz. « Wer
den Sohn leugnet, hat auch nicht den Vater; wer den Sohn bekennt, hat
auch den Vater » (1 Joh. 2, 23).
In Jesus Christus, dem inenschgewordenen Gottessohn, ist die Fülle
der göttlichen Offenbarung erschienen. « Auf vielerlei Art und in
verschiedenen Formen hat Gott einst zu den Vätern durch die Propheten
gesprochen. In der Fülle der Zeiten hat Er zu uns durch den Sohn
geredet » (Hebr. 1, 1 f.). Die heiligen Bücher des Alten Bundes sind
ganz Gottes Wort, ein organischer Teil Seiner Offenbarung. Der stufenweisen
Entfaltung der Offenbarung entsprechend liegt auf ihnen noch